Bezahlschranken im Internet

54 deutsche Zeitungen sowie die deutsche Online-Ausgabe des Wall Street Journal haben mittlerweile eine Bezahlschranke im Netz eingeführt, zuletzt “Mannheimer Morgen” und “Fränkische Nachrichten”. Bis Ende des Jahres rechnet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit rund 60 Zeitungstiteln.

Aktuell setzen 39 Zeitungen auf ein Freemium Modell. Dabei bleibt ein Teil der Artikel kostenfrei, während der Rest des Online-Angebotes nur nach Erwerb eines Tagespasses oder Abos zugänglich wird. Ein aktuelles Beispiel für dieses Modell ist BILDplus bei Bild.de.

Elf weitere Blätter setzen auf das so genannte Metered Model. Ein Beispiel hierfür ist die Welt, bei der Leser monatlich freien Zugang zu maximal 20 Artikel haben. Ist dieses Kontingent erschöpft, müssen sie bis zum nächsten Monat warten oder ein Abo abschließen.

Schließlich gibt es noch die harte Bezahlschranke, bei der das komplette Online-Angebot kostenpflichtig wird. Für dieses Modell haben sich bisher vier Zeitungen entschieden. Einen Sonderweg hat die TAZ eingeschlagen, die es ihren Lesern freistellt, ob sie für einen Artikel etwas bezahlen wollen oder nicht.

Quelle: Statista

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