Soziale Netwerke 2013- Studie

Eine repräsentative Untersuchung der BITKOM zur Nutzung sozialer Netzwerke im Internet. 78% der Internetnutzer sind in sozialen Netzwerken angemeldet und 67% nutzen soziale Netzwerke aktiv. Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat ihren Höhepunkt in Deutschland erreicht. Einige der zentralen Ergebnisse der Studie:
Sozialenetzwerke

  • Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Zwei Drittel (67 Prozent) sind aktive Nutzer. Das mit Abstand am häufigsten genutzte Netzwerk in Deutschland ist Facebook: 56 Prozent der Internetnutzer geben an, Facebook aktiv zu nutzen
  • Die Generation unter 30 Jahren nutzt die Netzwerke am häufigsten: 89 Prozent der Digital Natives sind täglich in ihren Lieblings-Netzwerken aktiv
  • Mit Ausnahme von XING und LinkedIn werden soziale Netzwerke in Deutschland überwiegend privat genutzt
  • Am häufigsten wird innerhalb von sozialen Netzwerken die Funktion Nachrichten verschicken/ chatten verwendet, sowohl stationär als auch mobil.
  • Die Motivation zur Nutzung sozialer Netzwerke ist in erster Linie auf die Vernetzung mit Freunden ausgerichtet: 73 Prozent der befragten Netzwerker geben an, sich mit Hilfe der Communities mit Freunden auszutauschen bzw. in Kontakt zu bleiben.
  •  Hauptgründe für die Nicht-Nutzung von sozialen Netzwerken sind, dass die Befragten keinen Sinn oder Nutzen in der Verwendung für sich sehen darin sehen (74 Prozent) bzw. keine persönlichen Informationen preisgeben möchten (56 Prozent).
  • Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat ihren Höhepunkt in Deutschland erreicht. Lediglich acht Prozent der Nicht-Nutzer geben an, dass es zumindest teilweise interessant wäre in Zukunft ein soziales Netzwerk zu nutzen. Nur rund vier Prozent der Nicht-Nutzer von sozialen Netzwerken können sich vorstellen sich innerhalb der nächsten 12 Monate bei einem sozialen Netzwerk anzumelden.
  • Datensicherheit, Datenschutz, umfangreiche Privatsphäre-Einstellungen sowie Benutzerfreundlichkeit sind die wichtigsten Auswahlkriterien für ein soziales Netzwerk.
  • Aus Nutzersicht sind die wichtigsten Privatsphäre- Einstellungen das unkomplizierte Löschen von privaten Daten sowie die Sichtbarkeit der Daten für bestimmte Personengruppen festlegen zu können.
  • Insgesamt haben sich 82 Prozent der Netzwerker schon einmal mit den Privatsphäre-Einstellungen auseinandergesetzt – jüngere Netzwerker deutlich häufiger als ältere Social Media Nutzer.
  • Die meisten Befragten erwarten von Anbietern Sozialer Netzwerke einen besseren Datenschutz sowie transparentere Datenverarbeitung.
  • Jüngere Befragte sehen die Überlassung persönlicher Daten eher durch den Gegenwert Sozialer Netzwerke gerechtfertigt als ältere Befragte.
  • Empfehlungsmarketing funktioniert in Sozialen Netzwerken weiterhin sehr gut. Die Hälfte der Netzwerker geben an, dass Empfehlungen von Freunden hohe Aufmerksamkeit bei ihnen erzeugen, bei den 14- bis 29-jährigen sind es fast zwei Drittel (62 Prozent).
  • Anzeigen am Rand der Webseiten erzeugen immerhin bei etwas mehr als einem Viertel (26 Prozent) der Nutzer hohe Aufmerksamkeit.
  • Im Allgemeinen nehmen jüngere Nutzer (14 bis 29 Jahre) alle Werbeformen in Sozialen Netzwerken aufmerksamer wahr als Ältere.

Quelle: BITKOM, Download der Studie als PDF

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