Update: Weltbild scheitert an der digitalen Transformation

Weltbild: Digitale Readiness gleich NULL. Die Insolvenz ist das Ergebnis vergebener Chancen bei der Digitalisierung. Die Updates zum Drama:

Mindestens zwei Medienkonzerne erwägen den Kauf des insolventen Verlags Weltbild. Allerdings benötigen die Interessenten Zeit, um alle Bücher des weitverzweigten Weltbild-Konzerns zu prüfen. Unklar ist nun, wie der Verlag von April an die Gehälter der Angestellten bezahlen kann.

Quelle: sueddeutsche.de

Die insolvente Verlagsgruppe Weltbild in Augsburg erhält von der katholischen Kirche 65 Millionen Euro, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Ob die Finanzierung reicht, ist völlig offen – ebenso wie die Zukunft des Unternehmens.

Quelle: internet worldbusiness

Die Insolvenz von Weltbild ist für andere Unternehmensteile und Partner wie Hugendubel bedrohlich. Nun preschen die Bistümer München-Freising und Augsburg vor – sie planen nach SZ-Informationen eine ungewöhnliche Rettungsaktion.

Quelle: sueddeutsche.de

Der insolvente Verlagsgruppe Weltbild bekommt Geld von der Kirche. Offenbar fließen noch diese Woche Millionen, um weitere Firmenteile oder Partner zu retten.

Quelle: augsburger-allgemeine.de

Die Insolvenz der Verlagsgruppe Weltbild hat erste personelle Konsequenzen: Sanierungsspezialist Schultheis verlässt das Unternehmen nach nur drei Monaten wieder – seine Aufgaben übernimmt der Insolvenzverwalter.

Quelle: wiwo.de

Am Freitag hat die Verlagsgruppe Weltbild in Augsburg Insolvenz angemeldet. Der Grund: Die Kosten für die Transformation in ein digitales Unternehmen sind doppelt so hoch wie angenommen.

Quelle: internetworld.de

Die katholische Kirche tritt Vorwürfen entgegen, die Insolvenz des Weltbild-Verlags fahrlässig verursacht zu haben. Der Münchner Erzbischof Marx sagte, als Gesellschafter könne es die Kirche nicht verantworten, auf absehbare Zeit dreistellige Millionensummen aus Kirchensteuermitteln zu investieren.

Quelle: sueddeutsche.de

Der Aufstieg vom kleinen katholischen Verlag zum führenden Medienhaus galt als beispielhaft. Am digitalen Wandel ist das Unternehmen gescheitert.

Quelle: faz.net

Augsburg übt sich in Optimismus, was die Rettung des Weltbild-Verlags betrifft. Die Zeichen für das Unternehmen seien gut, erklärte Oberbürgermeister Kurt Gribl nach einem Krisengipfel – jedoch ohne Kirchenvertreter.

Quelle: wiwo.de

7 Fragen und Antworten zur Weltbild-Pleite. Worauf sich Weltbild-Mitarbeiter und -Kunden nach der Insolvenz des katholischen Versandhändlers einstellen müssen.

Quelle: wiwo.de

Mitarbeiter der Weltbild-Verlagsgruppe erheben schwere Vorwürfe gegen die katholische Kirche als Eigentümerin des insolventen Unternehmens. In einem offenen Brief der Beschäftigten heißt es, die Bischöfe hätten Weltbild bewusst in die Insolvenz getrieben.

Quelle: rp-online.de

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